Bei den Container-Abholern geht es darum, dass einzelne Container am Zielterminal von unbekannten Kunden abgeholt werden sollen. Das passiert insbesondere dann, wenn der eigene Auftraggeber nicht der bestellende Kunde ist. Der bestellende Kunde gibt in diesen Fällen seinem Kunden eine eigene Abholreferenz (für das Zielterminal), die man als Operator nun am Terminal auch anmelden soll. In diesem Modul geschieht dies nicht – dafür gibt es eine Konfiguration in den Transportakten (vgl. Hauptlaufbuchungen), dass eine eigene, interne Abholreferenz verwendet werden soll. Wenn das Häkchen gesetzt wird, dann generiert das System automatisch eine zufällige Zeichenfolge (8 Zeichen, großgeschrieben Buchstaben und Zahlen) als interne Referenz für jede Buchung der Akte. Die Container werden mit dieser internen Referenz am Zielterminal angemeldet. So kann der fremde Kunde die Container nicht mit seiner Referenz abholen und muss sich beim Operator melden. Da er das nicht per Telefon, oder Email machen soll, gibt es in cOPERATOR ein dafür vorgesehenes Formular, bei dem man zunächst die Containernummer und die alte Abholreferenz nennen muss, um selbst abholberechtigt zu sein: https:///ContainerPickup?pickupReference=&containerNumber= vgl. Abbildung 7.2‑6: Abfrage Containerstatus Das sieht dann z.B. so aus: Abbildung 16.8‑1: Abfrage Containerstatus – Beispiel Im linken Bereich unter der Container- und Terminalbeschreibung stehen zunächst einzelne Warnungen bzw. das aktuelle Ankunftsdatum am Terminal. Darunter gibt es noch zwei Informationen: 1. Das zuletzt angefragte Abholdatum 2. Das zuletzt abgerechnete Abholdatum Die Meldungen können folgendes sein: Nachdem der Kunde das Formular das erste Mal ausgefüllt und die eigenen Angaben bestätigt hat, berechnet das System die Standgeldkosten und sendet an die Rechnungs-Empfänger Adresse eine E-Mail mit einer ausgestellten Rechnung. Danach kann für den Container nur noch das Abholdatum verändert werden, aber nicht mehr die Kundenangaben. Jede Veränderung am Abholdatum wird entsprechend eine neue Rechnung generieren, in der ein Zusatzbetrag in Rechnung gestellt wird. Das sieht z.B. so aus: 1. Angefragt für den 01.08. (100€) 2. Angefragt für den 02.08. (140€), abzüglich 100€ (RE:1) = +40€ 3. Angefragt für den 03.08. (180€), abzüglich 140€ (RE:2) = +40€ 4. Angefragt für den 01.08. (100€), abzüglich 180€ (RE:3) = -80€ Das wäre nun eine Gutschrift. Hier wird zunächst keine Rechnung erstellt. Das zuletzt angefragte Datum ist nun wieder der 01.08., während das zuletzt abgerechnete Datum der 03.08. ist. Hier bekommt der Kunde keine Rechnung per E-Mail, sondern eine neue Mailart, in der darauf hingewiesen wird, dass der Operator das zunächst prüfen muss. Wenn nun nicht der externe Kunde (ohne Identifikation im System) die Formulare füllt, sondern ein eingeloggter Benutzer, dann kommen diese Warnungen nicht. Der Disponent kann nun auch Gutschrift-Mails erzeugen und z.B. sagen, dass der jetzige Abholzeitpunkt ein IST-Wert ist. Dadurch kann der Kunde NICHT mehr korrigieren. (Die Angabe könnte der Kunde selbst auch vorher schon machen, dann hätte er aber wieder keine Änderungsmöglichkeit mehr).